Leserbrief Wiesbadener Kurier
(zum Artikel: http://www.wiesbadener-kurier.de/multimedia/objekt.php3?artikel_id=3413649)
Die Studie der Uni Leipzig zum Onlinespielverhalten Jugendlicher hat eine Welle von Kommentaren zum vermeintlichen Aussterben der Online-Welt Second Life verursacht, gleichzeitig verzeichnet diese aber gesunde Steigungsraten: Täglich melden sich 10.000 neue Benutzer an, im September werden es 15 Millionen sein.
Wie kommt diese scheinbare Diskrepanz zustande?
In der Studie wurden Jugendliche im Alter von 12-22 Jahren befragt. Diese haben unter 18 überhaupt keinen Zutritt zum “Main Grid” von Second Life, zudem macht diese Altersschicht insgesamt nur ca. 0.5% der SL-Bevölkerung aus.
Schon vom Wortsinn ist ein Second Life eher für 30-40-jährige interessant, als für einen 18-jährigen, der sicher mit seinem ersten Leben vollauf beschäftigt ist.
Ausserdem ist Second Life – wie in der Studie sehr richtig bemerkt – kein Spiel, es sollen keine künstlichen Ziele erreicht werden, sondern man muss sich diese selber abstecken. Wer einfach mal sein Traumhaus selbst zusammenbauen möchte, spielerisch in die Welt der Architektur, des Designs oder der Programmierung einsteigen will, wer Livekonzerte und Clubs unabhängig vom realen Ort des Geschehens genießen will, für den ist Second Life ein interessanter Ausgangspunkt und Alternative zum Baumarkt und Theaterabo.
Auch im Unternehmens-Umfeld bleibt Second Life die ideale Plattform, um Präsentationen dreidimensional be-greifbar zu machen. Die VHS Goslar bietet dort Erwachsenenbildung vom heimischen PC an, seit kurzem auf einer eigenen Insel.
Torrid Luna
Ich würde jetzt noch schreiben, aber der Text war auf 1500 Zeichen begrenzt, die ich auf 0.5% eingehalten habe^^
You can tweet this article (that's what I would do^^). You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.






Leave a Reply